Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin mit Kulissenmagazin und Maschinenhaus

Durch die Prominenz als direktes Gegenüber zum Residenzschloss ist das Theater als Hoftheater gekennzeichnet. Seit seiner ersten Einrichtung im früheren Ballhaus der Residenz befand es sich innerhalb der ehemals landesherrlichen Burgfreiheit des Schlosses. Mit der Kolossalstellung einer vorgestellten Säulenhalle findet die Vorstellung des 19. Jahrhunderts vom Musentempel des Regierungssitzes ihren Niederschlag. Das nach neusten technischen Erkenntnissen für Akustik und Lichtführung errichtete und ausgestattete Theater verfügte über die Versorgung mit elektrischem Licht aus eigenem Elektrizitätswerk. Bei seiner Eröffnung am 3. Oktober 1886 war das Schweriner Theater einer der fortschrittlichsten Theaterbauten seiner Zeit.

Stil

Hofbaumeister Georg Daniel verband im Neubau des Theaters Elemente der französischen und Italienischen Renaissance im Stil des Historismus. Der nach dem Brand errichtete historistische Theaterbau staffelt sich in die Tiefe des Raumes, um die Nähe zum Museum möglichst zu vermindern. Seine bedeutende Schauachse ist seinem Vorgängerbau folgend auf Schloss und Burgsee bezogen. Die Ostseite des Theaters hält als verglaste Loggia mit Terrasse und Vorplatz, die Auffahrt für den Großherzog bereit. Die Ecken des Hauses sind durch von Kuppeln überwölbte Risalite hervorgehoben. Sie finden ihren Widerhall in der Ausführung des ebenfalls an den Ecken bekröhnten Bühnenhauses.

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