Hauptbahnhof mit den Fürstenzimmern am Grunthalplatz

Der Hauptbahnhof liegt in nordwestlicher Richtung der Altstadt Schwerins in der Paulstadt. Die erste Bahnstrecke Mecklenburgs wurde im Rahmen des Neubaus Berlin - Hamburg zwischen den fünf Staaten, Preußen, Mecklenburg-Schwerin, Dänemark, Lübeck und Hamburg am 8. November 1841 durch einen Staatsvertrag besiegelt. Mit Übernahme der Hälfte der Kosten durch Großherzog Friedrich Franz II. wurde die Strecke vom heutigen Hagenow-Land an Ludwigslust und Grabow vorbei, nach Boitzenburg und später bis Kiel geführt. Am 10. März 1846 erhielt die Mecklenburgische Friedrich-Franz-Eisenbahn die Konzession zum Bau der Strecke Hagenow - Schwerin und sicherte die Verbindung zur Strecke Berlin - Hamburg. Sie blieb - wie die Strecken Preußens - bis 1945 in eigener Verwaltung.

Stil

Nach Plänen von Ernst Möller werden das Empfangsgebäude und die Tunneleingänge in historistischem Stil ausgeführt. Der mittlere Pavillon der Empfangshalle wird durch zwei niedrigere Zwischenglieder mit zwei Eckpavillons verbunden. Die eingerichteten Fürstenzimmer erhalten eine wandgebundene historistische Innenausstattung zum Empfang der königlichen Hoheiten oder ihrer kaiserlichen Gäste.

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