Kaninchenwerder

Entstanden vor 20.000 Jahren

Kaninchenwerder

Als Relikt eiszeitlicher Prozesse vor mehr als 20 000 Jahren, liegt die Insel als integraler Bestandteil der Schweriner Park- und Kulturlandschaft im Schweriner See. 1407 zum ersten Mal erwähnt, erhielt sie ihren Namen von Kaninchen aus dem Mittelmeerraum die man versuchte hier zu züchten. 

Damals

Von 1561 – 1836 wurden hier Ziegel gebrannt. Ein großer und ein kleiner Rundweg mit Nebenwegen und Aussichtspunkte wurden angelegt und mit Sitzgelegenheiten ausgestattet. Seit 1837 verkehrte ein Wasseromnibus. Das alte Pächterhaus wurde 1874 zur Gaststätte umgebaut. Seit 1852 verband ein Dampfboot die Insel mit Zippendorf. Am 28. Mai 1895 eröffnete der 22 m hohe und durch die „Gemeinnützige Vereinigung“ erbaute Aussichtsturm auf dem Jesarberg. Die Landschaftsplanungen stammen wohl von Peter Joseph Lenné. Sie wurden 1847 – 1854 von Theodor Klett, Hofgärtner der Mecklenburger Großherzöge, ausgeführt. 1870 wurden hier französische Kriegsgefangene in Zelten untergebracht.

Stil

Ihren heutigen Charakter einer „ornamented farm“, eines Gartens mit Übergängen in die landwirtschaftliche Fläche, erhielt die Insel zwischen 1847 – 1854. „Die Wegeführung entspricht der zeittypischen Anlage von Landschaftsgärten“. „Ein Wegerondell mit Tempelchen auf dem zwölf Meter hohen Teltenberg ist heute nicht mehr erhalten. Der 22 m hohe neugotische Aussichtsturm nach Plänen des Schweriner Baudirektors Gustav Hamann erbaut, reflektiert und verbindet die prägnanten Bauwerke der Residenz mit der gebauten Weite der Kulturlandschaft in Sichtachsen. Vorhandene Pläne für ein neugotisches Schlösschen und einen Turm von Ludwig Wachenhusen entworfen, wurden nicht realisiert.

Kaninchenwerder

Standort

Heute verbindet ein regelmäßiger Schiffsverkehr die Residenz mit Zippendorf und Kaninchenwerder. Gastronomie und Fahrgastschiffe bieten in den Sommermonaten ihren Service an. 

Rundtouren

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