Kaninchenwerder

Als Relikt eiszeitlicher Formation vor mehr als 20 000 Jahren, liegt die Insel als integraler Bestandteil der Schweriner Park- und Kulturlandschaft im Schweriner See. 1407 zum ersten Mal erwähnt, erhielt sie ihren Namen von Kaninchen aus dem Mittelmeerraum die man versuchte hier zu züchten. Seit 1935 steht Kaninchenwerder unter Naturschutz und bietet bis heute 270 Arten den geeigneten Lebensraum, wovon 18 auf der Roten Liste stehen.

Stil

Ihren heutigen Charakter einer „ornamented farm“, eines Gartens mit Übergängen in die landwirtschaftliche Fläche, erhielt die Insel zwischen 1847 – 1854. „Die Wegeführung entspricht der zeittypischen Anlage von Landschaftsgärten“. „Ein Wegerondell mit Tempelchen auf dem zwölf Meter hohen Teltenberg ist heute nicht mehr erhalten. Der 22 m hohe neugotische Aussichtsturm nach Plänen des Schweriner Baudirektors Gustav Hamann erbaut, reflektiert und verbindet die prägnanten Bauwerke der Residenz mit der gebauten Weite der Kulturlandschaft in Sichtachsen. Vorhandene Pläne für ein neugotisches Schlösschen und einen Turm von Ludwig Wachenhusen entworfen, wurden nicht realisiert.

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