Neustädtisches Palais

Hier entstand in der Folge der Prinzenhof, auch Ludwigshof genannt. Nach Anordnung Herzog swurde 1779 der Witwenwohnsitz für Charlotte Sophie, Frau seines Bruders, auf dem Gelände erbaut. Nach Anordnung Herzog Friedrichs wurde 1779 der Witwenwohnsitz für Charlotte Sophie, Frau seines Bruders Ludwig, auf dem Gelände erbaut. Sie lebte dort bis zu ihrem Tod 1810. Nach zehnjährigem Leerstand wurde das Gebäude anfänglich durch den großherzoglichen Finanzminister Leopold von Plessen genutzt und diente zur Zeit des Schweriner Schlossumbaus (1843–1857) als großherzoglicher Wohnsitz. Nach dem Ausbau ab 1883 war es Witwensitz von Großherzogin Marie. Durch Georg Adolph Demmler erfolgte, angelehnt an den Thronsaal des Schweriner Schlosses, 1849 auf der Rückseite ein Saalanbau. Nach Abdankung des letzten Großherzogs Friedrich Franz IV., ging das Palais 1920 in den Besitz des Freistaates Mecklenburg-Schwerin über. 

Stil

Das gediegene, aber bescheidenen Barockpalais erhielt 1780 nach dessen Einbezug in eine Dreiflügelanlage nach 1845 eine weitgehend dem Klassizismus verpflichtete Anmutung. Die für die mecklenburgischen Staats- und Repräsentationsbauten im Land und in Schwerin typische Gliederung mit einem rustizierten Erdgeschoss und großen Bogeneinfahrten in den Vorderfronten der beiden Seitenflügel bleibt auch erhalten, nachdem das Haus nun reich verziert im Stil der französischen Renaissance überplant wurde. Der Festsaal 1849 von Georg Demmer als Provisorium erbaut weist, wie das Treppenhaus und die vielen im Original erhaltenen reichen Raumfolgen, die herausragende Bedeutung dieser großherzoglichen Villa im Residenz Ensemble Schwerins auf.

Neustädtisches Palais Schwerin

Mitglied werden

Als Mitglied im Welterbe Förderverein sind Sie an den Entscheidungen für Schwerin beteiligt

Mitglied werden

Aktiv mitgestalten

Ihre Unterstützung hilft das ERBE FÜR DIE WELT - SCHWERIN zum Erfolg zu führen.

Aktiv mitgestalten
Spendenkonten

Sparkasse Mecklenburg-Schwerin
IBAN: DE32 1405 2000 1711 2565 16
BIC: NOLADE21LWL

VR-Bank eG, Schwerin
IBAN: DE87 1409 1464 0000 0004 00
BIC: GENODEF1SN1