Das „Geheime und Hauptarchiv“ des Großherzogtum Mecklenburg Schwerin

Friedrich Franz der IV beauftragte den in mecklenburgischen Diensten stehenden Bau- und Ministerialdirektor Paul Ehmig mit dem Bau des Geheimen und Hauptarchivs des Großherzogtums Mecklenburg. Mit ihm entstand von 1909 bis 1911 ein nach neuesten technischen Voraussetzungen klimatisierter Funktionsbau zur Lagerung von Archivalien.
Das Landeshauptarchiv Schwerin umfasst die mecklenburgischen Bestände des Landes Mecklenburg aus 800 Jahren. Die Bestände Vorpommern werden in Greifswald bewahrt. Ohne Kriegsverluste ist es heute wegen seines alten Bestandes eines der bedeutendsten Archive in der Bundesrepublik Deutschland.

Stil

Das Gebäude ist das jüngste der zum Schweriner Residenz Ensemble gehörenden. Es besteht aus einem langgestreckten Verwaltungsbau und dem sieben Geschosse umfassenden Magazinbau. Zu seiner Gründung wurden statt der bis dahin üblichen Holzpfähle 22 Meter lange Simplex-Betonpfähle in das moorige Erdreich getrieben. Um die Last der ungeheuren Aktenmenge zu mindern, entwickelte Ehmig eigens ein unbekleidetes selbsttragendes Stahlgerüst mit eingehängten Regalen. Die neue Technik des bahnbrechenden Gebäudes mit selbsttragendem Stahlgerüsts, Aufzug und eigener Klimatisierung, erregte überregionales Aufsehen

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