Landeshauptarchiv

1909 - 1911

Hauptarchiv des Großherzogtum Mecklenburg Schwerin

Friedrich Franz der IV beauftragte den in mecklenburgischen Diensten stehenden Bau- und Ministerialdirektor Paul Ehmig mit dem Bau des Geheimen und Hauptarchivs des Großherzogtums Mecklenburg. Mit ihm entstand von 1909 bis 1911 ein nach neuesten technischen Voraussetzungen klimatisierter Funktionsbau zur Lagerung von Archivalien.
Das Landeshauptarchiv Schwerin umfasst die mecklenburgischen Bestände des Landes Mecklenburg aus 800 Jahren. Die Bestände Vorpommern werden in Greifswald bewahrt. Ohne Kriegsverluste ist es heute wegen seines alten Bestandes eines der bedeutendsten Archive in der Bundesrepublik Deutschland.

Damals

1701 nach der dritten Landesteilung wurden die beiden Residenz-Archive Güstrow und Schwerin in der Hofdornitz im Schweriner Schoss zusammengelegt.
1779 wurde dies nach weiteren Zugängen mit dem Urkundenarchiv zum Geheimen und Hauptarchiv des Herzogtums, ab 1815 Großherzogtum, Mecklenburg-Schwerin.
1835 wurden die Bestände des „Geheimen und Hauptarchiv“ des Großherzogtums Mecklenburg-Schwerin im Kollegiengebäude I untergebracht.
1911 fand der Einzug in das neu erbaute „Geheime und Hauptarchiv“ des Großherzogtums Mecklenburg-Schwerin in der Beaugency Straße statt.

Stil

Das Gebäude ist das jüngste der zum Schweriner Residenz Ensemble gehörenden großherzoglichen Regierungsbauten. Es besteht aus einem langgestreckten Verwaltungsbau und dem sieben Geschosse umfassenden Magazinbau. Zu seiner Gründung wurden statt der bis dahin üblichen Holzpfähle, 22 Meter lange Simplex-Betonpfähle in das moorige Erdreich getrieben. Um die Last der ungeheuren Aktenmenge zu mindern, entwickelte Ehmig eigens ein unbekleidetes selbsttragendes Stahlgerüst mit eingehängten Regalen. Die neue Technik des bahnbrechenden Gebäudes mit Aufzug und eigener Klimatisierung erregte überregionales Aufsehen.

Landeshauptarchiv

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