Marstall und Marstallhalbinsel

Der großherzogliche Marstall wurde in unmittelbarer Nachbarschaft zum herzoglichen Schloss und in Verlängerung der innerstädtischen Straße Großer Moor in traumhafter Lage auf einer Landzunge im Schweriner See errichtet. In Anlehnung an den bestehenden Marstall in Ludwigslust legte Hofbaumeisters Georg Adolph Demmler Pläne vor die von 1838 bis 1842 realisiert wurden und ein Ensemble idealer Einheit von Natur und gebauter Stringenz realisierten. Seine heutige Gestalt erhielt der Marstall zwischen 1854 und 1873 in Um- und Ausbauten durch Hofbaumeister Hermann Willebrand.

Stil

Das im klassischen Stil erbaute Ensemble geht auf den von Johann Georg Barca erbauten Marstall in Ludwigslust zurück. Sein äußerer Baukörper ist in Mauerwerk, die Innenwände in Fachwerk ausgeführt. Die außenliegenden Öffnungen im Erdgeschoss des Gebäudes sind in rundbogige und arkadenförmige Vertiefungen angeordnet. Die inneren Erdgeschossöffnungen im Nordflügel sind jeweils paarweise zusammengefasst von geschlossenen Nischen umrahmt. Die darüber befindlichen Fenster sind paarweise seitlich von Pilastern gesäumt und durch Putz dreieckig bekrönt. An den Eck- und Kopfbauten werden die Gebäudekanten durch Putzquaderungen betont. Von 2002 bis 2007 wurde der Marstall grundlegend saniert und restauriert und dient seitden der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern als Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und seit 2009 als Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung. 2009 war er in die Bundesgartenschau Schwerin einbezogen. Links neben dem imposanten Gebäudekomplex befindet sich der Wasserwanderrastplatz Marstall für Boote auf dem Schweriner Sees.

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