alte

1856 bis 1861

Alte Artilleriekaserne

Seit der Mitte des 17. Jahrhunderts ist Schwerin Hauptstandort für das Mecklenburgische Heer. Mit der Entscheidung die Residenz des Landes Mecklenburg von Ludwigslust nach Schwerin zu verlegen wurde auch das Gardebataillon in der Stadt stationiert. Der bereits 1816 geforderte Bau einer Kaserne wurde schließlich 1856 bis 1861 in Schwerin realisiert. Malerische Blickachsen zwischen Kaserne, Schloss und Altem Garten waren wesentlich für die Auswahl des Bauplatzes. Elemente aus Mittelalter und Renaissance sind in den typischen Bauten des Historismus, orientiert an preußischen Kasernen des 19. Jahrhunderts, vereint. Als monumentale Dreiflügelanlage mit nach außen gedrehten Schaufassaden, repräsentativen Eckturmbauten und dreiachsigem Mittelrisalit, bildet der seeseitige Gebäudeteil den abschließenden Hintergrund für die Schlossgarten Anlage. Von ihr aus gesehen präsentiert sich das Residenzschloss als Regierungssitz des Souveräns und seine umfassende Befehlshoheit.

Damals

Die Bauausführung für eine der größeren planmäßig errichteten Kasernen des 19. Jahrhunderts in Mecklenburg obliegt von 1856 – 1861 dem Militärbaumeister Ludwig Wachenhusen. Im Erdgeschoss wurden bis zu 100 Pferde, Wagen und Geschütze untergebracht. Die Räume in den Ecktürmen waren den Offizieren und ihren Familien als Wohnungen vorbehalten. Küche und Speiseräume, Wäschemagazin, Waschküche, Rollkammer und Nebenräume befanden sich im gewölbten Kellergeschoss. Die Dachräume wurden als Trockenböden und während der Manöver als Schlafsäle genutzt.

Stil

Die Preußischen Kappendecken und die gestaffelten Nutzungsabläufe im Inneren der Kaserne finden sich nur noch in der Görlitzer Kaserne und dem Arsenal in Wien. Insofern ist die Artilleriekaserne in Schwerin eine der letzten vollständig erhaltenen Bauten dieser Art.

Alte Artilleriekaserne

Standort

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