Neue Artilleriekaserne 

Die Neue Artilleriekaserne entstand zwischen 1898 – 1900 als Erweiterung des am Ostdorfer Berg gelegenen Alten Artilleriekasernenkomplexes von 1858. Der Neubau des Offizierskasinos markiert die repräsentative Mitte dieses Komplexes unmittelbar gegenüber dem Schloss- und Regierungssitz des Großherzogs gelegen. Das Grundstück wird von einer teilweise mit floralen Schmuckelementen versehenen schmiedeeiserne Tor- und Zaunanlage eingefasst.

Stil

Der Baukomplex der Neuen Artilleriekaserne umfasst das langgestreckte Quartiershaus und das Unteroffizier-Wohnhaus. Die drei- und dreieinhalbgeschossigen Gebäude sind verputzt und zeichnen sich durch prägnante Backsteingliederungen aus. Die rund- und stichbogigen Fenster sowie abgestuften Lünettengiebel mit charakteristischem Terrakottaschmuck verweisen auf die Bauten des 16. Jahrhunderts im nahe gelegenen Schloss. Der Mittelrisalit des Quartierhauses mit der Reiterdarstellung aus dem Schweriner Stadtwappen vermittelt den regionalen hoheitlichen Bezug. Dagegen verweisen die eingestellten kleinen Rundpfeiler mit Würfelkapitellen und die gekuppelten Rundbogenfenster auf die Hochromanik der Kaiserdome. In der Verbindung dieser verschiedenen Elemente gelangt Wutsdorff ein Kasernenbau, der in der Hand des Deutschen Reiches lag, die Herleitung der Legitimität aus der Reichsgeschichte hergestellte und doch regionale Architekturbezüge aufweist.

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