Seit 1842

Hotel du Nord

Neben den beiden, durch eine kleine Brücke in luftiger Höhe verbundenen Verwaltungskomplexen Kollegien I und II, der heutigen Staatskanzlei und dem Bau- und Energieministerium, besticht das herrschaftliche und hoch aufragende, viergeschossige Palais in Höhe der Königs-Straße, der heutigen Puschkinstraße, das ehemalige Hotel du Nord, an der Schloßstraße gelegen.

Damals

Um den Fremdenverkehr in Schwerin zu beleben, kaufte Herzog Paul Friedrich auf eigene Kosten den im Bau befindlichen Gastbetrieb von Wilhelm Rehdantz. Er erstreckt sich an der Schlossstraße gegenüber der Königsstraße, rückwärtig bis auf die fünf Meter tiefer gelegene Wasser- und heutige Klosterstraße. Von 1843 bis 1852 standen hier 45 Gastzimmer zur Verfügung. 1852 hatte der Pächter Karl Neudecker den Betrieb des Hotels eingestellt und bat um vorzeitige Aufhebung des Pachtvertrages.

Stil

Mit dem Weiterbau des Hotels 1842 beauftragt, faste Baurat Georg Adolf Demmler die Grundstücke durch Überbauung des Hofes zusammen. Den fünf Meter betragenden Höhenunterschied nutzt Demmler, um die Kaleschen der Gäste von beiden Straßen aus, in das Hotel einfahren zu lassen. Die beiden übereinander liegenden Stockwerke blieben der Unterbringung von 21 Pferden sowie für Stroh, Heu und den dazugehörigen Wagen vorbehalten. Ein Tonnen- und Kreuzgratgewölbe verbindet die Hotelseite Schlossstraße mit denen der Klosterstraße und überbrückte den gewaltigen Höhenunterschied. Demmler versah den weitgehend realisierten einfachen Fachwerkbau zwischen Schloß- und Klosterstraße mit einer prächtigen, klassizistischen viergeschossigen Fassade. Das repräsentative Haus an der Schlossstraße erhielt im Erdgeschoss einen Billardsaal und in der Belleetage einen großen Tanzsaal.

Standort

Eine umfassende Sanierung 2013 gab dem repräsentativen Haus seinen bestechenden Glanz und eine umfassenden Nutzung als Wohn und Geschäftshaus zurück.

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