Palais Brandenstein

Seit 1703

Palais Brandenstein

In der Schelfstadt, nordöstlich der Altstadt, liegt das herrschaftliche Palais Brandenstein. Als eines von mehreren Adelspalais um 1705 in der Schelfstadt erbaut, hat es durch eine Anzahl von Umbauten als einziges Palais des 18. Jahrhunderts die Zeiten überdauert.

Damals

Ende 1703 erbaut, gehört das heutige Palais Brandenstein zu den repräsentativen Bauten die das barocke Schwerin prägten und Zeugnis von dessen Pracht ablegen. Auslöser für die Gründung der neuen Stadt sind die Deklaration von 1705 und die Grundsteinlegung zum Bau der Nikolaikirche durch Herzog Friedrich Wilhelm zu Mecklenburg 1708. 1797 kauft August Georg Freiherr von Brandenstein, Geheimer Rat und 2. Minister im herzoglichen Kabinett Herzog Friedrich Franz I. das Palais in der Steinstraße, der heutigen Puschkinstraße. 1850 erwirbt Großherzog Friedrich Franz II. das Palais und bringt dort das Großherzogliche Kabinett während des großen Schlossumbaus unter. 1899 veräußert Brandenstein, erneut Besitzer, das repräsentative Palais an die Stadt Schwerin. 

Stil

Schon bald zu klein für repräsentative Verpflichtungen und die wachsende Familie, wird ein nebenstehendes Gebäude baulich integriert. Gemäß der Vorstellung von einem Palais des Barock führt eine große Baumaßnahme 1826 zur heutigen Höhe und Erscheinung des herrschaftlichen Gesamtkomplexes. Der 1850 durch Friedrich Franz II. veranlasste Kauf des Anwesen für das Großherzogliche Kabinett, zieht weitere Umbauten nach sich, für die Hermann Willebrand verantwortlich zeichnet.

Palais Brandenstein

Standort

Grundsanierung des Palais’
Sitz der Kultur- und Volkshochschulverwaltung

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