Kückenstiftung

Seit 1865

Kückenstiftung

Der Pfaffenteich lag bis zur Anlage der Großherzoglichen Verwaltungsbauten und der Befestigung seiner stadtseitigen Uferzonen außerhalb der Stadt. Die neoklassizistische Villa an der Südostseite des Sees gelegen, ist einer der ersten Prachtbauten die von 1865 - 1868 an der neuen Promenade um den See, fertiggestellt wurde.

Damals

Mit Fertigstellung des ersten Bauabschnitts der östlichen Uferpromenade aus Großherzoglicher Schatulle und dem überaus herrschaftlich ausgeführten Villenkomplex, legt der Architekt H. Peters den Standard für die spätere Bebauung der Uferpromenade vor. 1862 kehrt der Komponist und Kapellmeister Wilhelm Theodor Kücken, nach erfolgreicher Karriere in der Schweiz, Paris und seit 1847 als Hofkapellmeister und Dirigent in Stuttgart, hoch dekoriert nach Schwerin zurück. Vom Großherzog 1862 zum Hofkomponisten ernannt, bezieht Kücken die repräsentative Villa an der neuen Uferpromenade 1868. Nach seinem Tod 1882 sorgt die Kücken=Stiftung hier für junge, mittellose Künstler.

Stil

Der dreigeschossige klassizistische Prachtbau von H. Peters als Eckbebauung angelegt, besticht durch seine imposante Fassade aus dreifach übereinander angeordneten offenen Hallen, von Säulenstellungen getragen, die von seitlich flankierenden Doppelstützen gerahmt werden. Diese Fassade kehrt die sprichwörtliche Leichtigkeit des Inneren eines Theater- oder Konzertsaales nach außen. Die innenliegenden Rückseiten der Hallen erhalten durch raumhohe gläserne Flügeltüren große Luzidität. In der Beletage erweitert sich die offene Halle beidseitig in Balustraden von steinernen Vasen geschmückt.

Kückenstiftung

Standort

Sitz des ZDF Mecklenburg-Vorpommern
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