Küchengarten

Gegenüber dem Schloss am großen Schweriner liegt, bis heute erhalten, der ehemalige Hofküchengarten. Er umfasst ein Gelände von ca. 2 ha und ist Teil der einst weitläufigen Nutzgärten des Hofes. Die Obst- und Küchengärten, Weinberge, Treibereien und weiteren Wirtschaftsflächen sicherten die Versorgung der Schlossbewohner und Regierungs-beamten neben den Hunderte zählenden Bediensteten des Schweriner Schlosses. Das Gelände des Weinberges wurde ab 1905/6 nach und nach bebaut. Der untere Hofküchengarten blieb als Stadtgärtnerei bis 1990 erhalten. Im Rahmen der Bundesgartenschau 2009 in Schwerin waren Teile des historischen Hofküchengartens ein separat gestaltetes Gartenareal: KÜCHENGARTEN.

Stil

Der von Lenné entworfene Green House Garten wurde realisiert. Die heute dort erhaltene hohe Gartenmauer sowie das im unteren Hofküchengarten bis heute erhaltene Warmhaus realisiert Hermann Willebrand ab 1853. Dieses Warmhaus hat einen Vorläufer im Gewächshaus, als Wintergarten der Kaiserin Josephine in Malmaison von 1809, das nicht erhalten ist. Zwischen zwei Pavillons mit markant verzierten Türmen spannt sich ein 18-achsiges Glashaus. Die beiden ebenfalls erhaltenen Kalthäuser, in Fachwerk ausgeführt und wohl zeitgleich mit dem Gärtnereigehöft im 18. Jh. erbaut, weisen Hochkeller, teilweise auch Gewölbe auf. Innerhalb einer Erdanschüttung gelegen, war die Lagerung von Knollen, Zwiebeln und anderen empfindlichen Pflanzen möglich. Der Schweriner Hofküchengarten ist der älteste, an historischer Stätte erhaltene Küchengarten in Deutschland.

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