Kollegiengebäude

Der Bau eines Regierungsgebäudes wurde seit 1819 geplant. Pläne Johann Georg Barcas wurden verworfen und die Planungen an Carl Theodor Severin übertragen, dessen Vorschläge ab 1823 durch Carl Heinrich Wünsch überarbeitet wurden. Er beauftragte Georg Adolf Demmler mit der Bauleitung. Die Grundsteinlegung für den Bau erfolgte am 29. September 1825 und im Dezember 1834 wurde das Gebäude bezogen. Im Jahr 1865 wurde das Kollegiengebäude durch Brand zerstört und in der Folge bis 1867 nach Plänen von Hermann Willebrand wieder aufgebaut. Nach dem Vorbild des ersten Gebäudes wurde 1890–92 das Kollegiengebäude II als Erweiterungsbau errichtet.

Stil

Das Kollegiengebäude I ist eine klassizistische Dreiflügelanlage mit terrassiertem Ehrenhof und Terrasse auf einem umlaufenden Sockel. Die Fassadengliederung des dreigeschossigen Putzbaus ist an den Stil des Berliner Schauspielhauses von Schinkel angelehnt. In der Mitte stehen auf der Nordseite das Portal mit Altan und darüber befindlicher Säulenhalle in Kolossalordnung hervor. Die beiden äußeren Flügel weisen über dem Rustikageschoss Dreiecksgiebel auf. Säulenhalle und Außenflügel sind mit Sandsteinfiguren Emil Cauers bekrönt. Prunkstück ist das Treppenhaus mit gusseisernen tragenden Elementen und Geländer. Der Kabinettsaal im 1. Obergeschoss zeigt wie der Kollegiensaal in 2. Obergeschoss ein reich eingelegtes Parkett wie alle Schweriner Repräsentationsbauten.

Kollegiengebäude Schwerin

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