Berliner Tor

Seit 1842

Berliner Tor

Die Besucher der Residenzstadt durchqueren das eindrucksvolle Gebäudeensemble aus süd-westlicher Richtung. Die vorgesetzten Säulenhallen weisen die einander gegenüber stehenden, repräsentativen Bauten der Zugehörigkeit zum Regierungsbereich des Herrscherhauses aus. Sein Pendant, das Güstrower Tor, schließt den nord-östlich gelegenen ehemaligen herzoglichen Kasernenbereich an der Güstrower Straße der Residenz ab.

Damals

Die Planungen zur Erweiterung der Schweriner Wallanlagen, um die Vorstädte mit einzubeziehen, wurden auf den vier bedeutenden Handelswegen die Ein- und Ausfahrt aus der Stadt geregelt. Ihre Errichtung wurde zwischen 1842 -1844 realisiert. Die Aufgabe bestand darin, vier Torensembles zu errichten, um die bei Ein- und Ausfahrt zu entrichtenden, fälligen Zölle direkt und vor Ort zu erheben. Es entstanden das Berliner, das Güstrower, das Lübecker und das Wismarsches Tor.

Stil

Georg Adolph Demmler plante und errichtete die Torhäuser in klassizistischem Stil. Während das Güstrower Tor dem Spätklassizismus verbunden bleibt, greift er für das direkt am Regierungsbezirk des Schlosses gelegene Berliner Tor auf die Verwendung der dem Herrscher vorbehaltenen Dorischen Säulen zurück. Die Decken der Vorhallen sind königsblau und die Wände karmesinrot gefasst.

Berliner Tor

Standort

Von den ehemals vier Tor-Ensembles in Schwerin sind heute noch zwei erhalten.

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